Ein Auszubildender im Handwerk arbeitet als Kfz-Mechatroniker an einem Automotor.
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Top Ten: Das sind die zehn beliebtesten Ausbildungsberufe der HWK Heilbronn-Franken

Eine Ausbildung im Handwerk gilt als zukunftssicher. Diese Berufe sind in der Region besonders beliebt.

Ein Auszubildender im Handwerk arbeitet als Kfz-Mechatroniker an einem Automotor.

Wenn der Schulabschluss in greifbare Nähe rückt, sollte man sich Gedanken machen: Was will ich werden? Bei der Berufswahl sollte man sich aber keineswegs allein von äußeren Erwartungshaltungen leiten lassen, sondern sich vielmehr fragen: Was kann ich gut? Was mache ich gerne? Welches Berufsfeld, beispielsweise im Handwerk, könnte mir liegen?

Dabei kann es beispielsweise sinnvoll sein, im Rahmen eines Praktikums in die mögliche zukünftige Tätigkeit hineinzuschnuppern. Oder auch den potenziellen Wunschbetrieb genauer kennenzulernen. Mit entscheidend bei der Berufswahl ist auch die Frage, in welchen Branchen in den kommenden Jahren besonders viel Bedarf herrscht. Und welche Jobs in Zukunft eher an Bedeutung verlieren werden.

Handwerk in Heilbronn-Franken: Diese Ausbildungen sind am häufigsten nachgefragt

Bei den Ausbildungsberufen unterscheidet man nach Zuordnungen zur Industrie- und Handelskammer (IHK) Heilbronn-Franken und zur Handwerkskammer (HWK) Heilbronn-Franken. Diese zehn Berufe waren im Jahr 2023 im Raum Heilbronn besonders gefragt.

  • 1. Kfz-Mechatroniker: In diesem Handwerk haben im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich der HWK Heilbronn-Franken 521 Menschen eine Ausbildung begonnen. Mit deutlichem Abstand die Nummer eins
  • 2. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Hier kam es im Jahr 2023 zu 368 neuen Ausbildungsverträgen
  • 3. Elektroniker: 348 Menschen sehen ihre berufliche Zukunft unter anderem im Bereich elektronischer Schaltungen. Daher schlossen sie einen entsprechenden Ausbildungsvertrag ab
  • 4. Kaufmann für Büromanagement: Zwischen den Top Drei und dem vierten Platz gibt es eine erhebliche Lücke. Weniger als die Hälfte der Menschen, die sich in Heilbronn-Franken für eine Elektroniker-Laufbahn interessieren, lassen sich zum Büro-Kaufmann ausbilden – nämlich 161
  • 5. Friseur: Um zukünftig Menschen schick aussehen zu lassen, haben sich in Heilbronn-Franken im vergangenen Jahr 152 Personen für eine Friseur-Ausbildung entschieden
  • 6. Tischler: Knapp dahinter liegt das Interesse an der Arbeit mit Holz. Hier kam es zu 148 neuen Ausbildungsverträgen
  • 7. Maler und Lackierer: 141 Menschen in Heilbronn-Franken beschäftigen sich im Rahmen ihrer neuen Ausbildung unter anderem mit Anstrichen, Tapeten und Dämmungen
  • 8. Land- und Baumaschinenmechatroniker: Nur einen Ausbildungsvertrag weniger gab es 2023 in diesem Bereich in Heilbronn-Franken – nämlich 140
  • 9. Feinwerkmechaniker: Auch präzise Handwerkstätigkeiten sind bei 134 Neu-Azubis beliebt
  • 10. Zimmerer: In ihrer Ausbildung im Handwerk in Heilbronn-Franken wollen 129 Berufseinsteiger im vergangenen Jahr unter anderem hoch hinaus

Doch trotz der Nachfrage nach den beliebten Ausbildungsberufen sei es für die Firmen nicht einfach, langfristig die offenen Stellen zu besetzen. Claudia Scheunpflug, Leiterin der Beruflichen Bildung bei der IHK Heilbronn-Franken, erklärt: „Nicht alle Berufseinsteiger, die einen Ausbildungsvertrag unterzeichnen, bleiben dem Betrieb auch bis zum Ausbildungsende erhalten.“

Von Aleyna Tas