Das Geld, das man in der Ausbildung erhält, unterscheidet sich je nach eingeschlagenem Berufszweig zum Teil deutlich.
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Gutes Geld in der Tasche: Die zehn Berufe mit dem höchsten Ausbildungsgehalt

Das Einkommen kann mitentscheidend sein, für welche Art der Ausbildung man sich nach dem Schulabschluss entschließt. Wir haben die Berufe mit der besten Vergütung in der Ausbildung aufgelistet. Sowohl die absoluten Spitzenreiter als auch der neunte Platz überraschen.

Das Geld, das man in der Ausbildung erhält, unterscheidet sich je nach eingeschlagenem Berufszweig zum Teil deutlich.

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Das ist doch klasse: Man hat die Schule erfolgreich hinter sich gebracht. Und dann gibt es bereits das erste selbst verdiente Geld in der gerade begonnenen Ausbildung aufs Konto. Laut den aktuellsten Zahlen verdient ein Azubi in Deutschland durchschnittlich 1.028 Euro brutto im Monat. Dieses Gehalt ist jedoch auch abhängig vom Ausbildungsjahr, in dem man sich befindet. Denn: Pro Jahr steigt der Lohn ganz automatisch an.

So hoch ist das Brutto-Durchschnittsgehalt in Deutschland – untergliedert nach dem jeweiligen Lehrjahr, laut den neuesten Zahlen der Online-Statistik-Plattform Statista:

  • 1. Lehrjahr: 930 Euro
  • 2. Lehrjahr: 1.018 Euro
  • 3. Lehrjahr: 1.112 Euro
  • 4. Lehrjahr: 1.135 Euro

Je nach Branche ist die Vergütung unterschiedlich: Auszubildende im Öffentlichen Dienst, in Gesundheits- und Pflegeberufen sowie in Industrie und Handel können sich über überdurchschnittlich viel Geld freuen. Relativ gering fällt das Ausbildungsgehalt dagegen vor allem im Handwerk sowie im Grafikdesign und in der Fotografie aus. Darüber hinaus können sich Auszubildende seit dem Jahreswechsel aber freuen. Denn: Der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn für Azubis hat sich seit dem 1. Januar 2024 erhöht.

Davon ausgenommen sind jedoch tariflich geregelte Ausbildungslöhne. Diese liegen – ausbildungsjahrübergreifend – durchschnittlich bei 1.029 Euro brutto pro Monat in Westdeutschland und damit fast gleichauf mit dem durchschnittlichen bundesweiten monatlichen Azubi-Bruttogehalt. Unabhängig von der Branche: In welchen Ausbildungsberufen verdient man während der Lehre monatlich am meisten Geld? Die folgende Auflistung verrät’s.

In diesen Ausbildungen gibt’s das meiste Geld

  • 1. Fluglotse: Für das Koordinieren der Starts und Landungen von Flugzeugen gibt’s im ersten Lehrjahr etwa 1.150 Euro brutto im Monat. Bereits im dritten Lehrjahr sind bis zu 6.000 Euro im Monat drin – absolute Spitze.
  • 2. Schiffsmechaniker: Wer die Technik und Maschinen an Bord eines Schiffes bedient, wartet oder repariert, ist im ersten Lehrjahr mit gut 1.000 Euro brutto dabei. Zum Ende der Ausbildung sind dann rund 1.800 Euro monatlich zu erwarten.
  • 3. Polizist im mittleren Dienst: Als Vertreter des Gesetzes ist man in Sachen Geld in der Ausbildung gut unterwegs. In den Lehrjahren beträgt das monatliche Brutto-Gehalt zwischen 1.270 und 1.370 Euro.
  • 4. Verwaltungswirt: Alle, die sich in ihrer Ausbildung mit Büroarbeiten in Ämtern beschäftigen, bekommen in ihren Lehrjahren zwischen 1.260 und 1.370 Euro an Bruttomonatsgehalt zugesprochen.
  • 5. Alten- und Krankenpfleger: Zumindest in der Ausbildung gehören Pflegekräfte zu den überdurchschnittlich gut bezahlten Beschäftigten. Zunächst bekommt man etwa 1.200 Euro verbucht. Im dritten Lehrjahr sind es dann monatlich etwa 1.400 Euro brutto.
  • 6. Versicherungs- und Finanzkaufleute: Für angehende Fachleute, die sich mit monetären Themen beschäftigen, gibt es auch schon in der Ausbildung gutes Geld: Im ersten Lehrjahr etwa 1.170 Euro brutto im Monat, im dritten und letzten Lehrjahr rund 1.330 Euro.
  • 7. Bankkaufleute: Wer später unter anderem Finanzkonzepte erstellen möchte, geht auch in der Lehre nicht leer aus. Monatlich winken am Anfang etwa 1.150 Euro, am Ende der Azubi-Zeit rund 1.300 Euro brutto monatlich.
  • 8. Sozialversicherungsfachangestellter: Für das Prüfen von Versicherungsansprüchen und das Beraten von Kunden hinsichtlich finanzieller Absicherungen sind im ersten Lehrjahr 1.070 bis 1.240 Euro monatliches Bruttogehalt denkbar. Im dritten Lehrjahr gibt’s zwischen 1.165 und 1.380 Euro im Monat.
  • 9. Maurer: Arbeiten auf der Baustelle werden in der Ausbildung im ersten Lehrjahr mit knapp 1.000 Euro brutto monatlich vergütet. Im dritten und letzten Lehrjahr winken dann bis zu 1.500 Euro.
  • 10. Immobilienkaufleute: Für angehende Experten in den Bereichen mieten, kaufen und wohnen gibt es in den drei Ausbildungsjahren zwischen 1.070 und 1.290 Euro an Vergütung.

Auffällig ist: Wie viel Geld man in der Ausbildung bekommt, hängt auch von der Größe des Betriebs ab, in dem man angestellt ist. Unternehmen, die weniger als zehn Personen beschäftigen, bezahlen ihren Azubis im Schnitt lediglich 828 Euro Bruttogehalt im Monat. Bei Firmen mit 50 bis 99 Beschäftigten gibt es durchschnittlich 944 Euro monatlich. Lukrativ für Azubis sind Großbetriebe: Sobald in einem Unternehmen mehr als 1.000 Menschen beschäftigt sind, können die Azubis im Durchschnitt mit einem Monatsgehalt von 1.253 Euro brutto rechnen.

Von Daniel Hagmann

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