Der Semesterbeginn im Herbst wird für viele junge Leute zur Umzugszeit.
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Umzug zum Semesterstart: Das sollten Studenten beachten

Mit einem Umzug sind einige Neuerungen verbunden. Erstsemester müssen zum Beispiel lernen, den eigenen Haushalt zu organisieren. Diese Tipps helfen dabei, den Überblick nicht zu verlieren.

Der Semesterbeginn im Herbst wird für viele junge Leute zur Umzugszeit.

Der Start des Wintersemesters steht bevor. Und für viele junge Erwachsene bedeutet dies auch zugleich: Beginn des Studiums – und damit ein neuer Lebensabschnitt. Ein solcher Schritt ist oft auch mit Änderungen im Privatleben sowie einem Wechsel des Wohnorts verbunden. Gerade im Frühherbst steht daher bei vielen Erstsemestern ein Umzug an.

Da fast überall die Mieten steigen und WG- und Wohnheimzimmer knapp sind, sollte man die Suche nach einer Bleibe so früh wie möglich beginnen, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Wer ein Wohnheimzimmer sucht, informiert sich am besten so früh wie möglich nach einer Zusage der Universität oder der Hochschule über die Anmeldeverfahren bei den Studierendenwerken.

Umzug: Miete sollte nicht mehr als ein Drittel des Budgets ausmachen

Wichtig, sobald man fündig geworden ist: Vor dem tatsächlichen Umzug sollte man einen genauen Blick auf die Kosten werfen. Mit dem örtlichen Mietspiegel lässt sich beispielsweise prüfen, ob sich die Miete im zulässigen Rahmen bewegt, berichten die Verbraucherschützer. Außerdem gilt zu bedenken: Die Miete sollte nicht mehr als ein Drittel des Budgets ausmachen, das man zur Verfügung hat.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist der Kostenfaktor Energie. Was beispielsweise den Strom betrifft, ist es sinnvoll, Tarife verschiedener Anbieter zu vergleichen. Gerade Kündigungsfristen, Laufzeiten und mögliche Preiserhöhungen sollte man genau unter die Lupe nehmen.

Überblick über eigene Finanzen entscheidend

Wer nach dem Umzug zum ersten Mal einen eigenen Haushalt führt, muss sich vermutlich erstmals intensiv und selbstständig mit dem Thema Finanzen auseinandersetzen. Um einen Überblick über die eigenen Ausgaben und Einnahmen zu bekommen, kann man diese in einem Haushaltsbuch oder einer Tabelle auflisten. Auch mit Hilfe des digitalen Budgetplaners der Verbraucherzentralen ist das möglich.

Priorität bei den Haushaltsausgaben von Studierenden nach einem Umzug sollten den Verbraucherschützern zufolge existenzielle Ausgaben haben. Beispielsweise die pünktliche Zahlung der Miete sowie die Strom- und Heizkosten. Auch der monatliche Rundfunkbeitrag gehört dazu. Wer Bafög erhält, kann sich davon allerdings befreien lassen. Ob man einen Anspruch auf die staatliche Unterstützung hat, kann man vorab mit Hilfe sogenannter Bafög-Rechner auf den Webseiten vieler Studierendenwerke in Augenschein nehmen.

Zwar wird das Leben immer teurer, doch wer fleißig studiert, hat zwischendurch auch Erholungsphasen verdient. Wir haben Tipps zusammengestellt, wie man auch mit schmalem Geldbeutel Urlaubsreisen unternehmen kann, an die man sich noch lange positiv zurückerinnern wird.