Eine Junge Frau arbeitet am Computer, um sich zu bewerben.
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Ausbildung 2025: Deshalb sollte man sich schon zum Jahresstart bewerben

Wer frühzeitig seine Unterlagen rausschickt, kann sich die besten Stellen sichern, bevor die Konkurrenz sich überhaupt erst mit dem Thema Ausbildung befasst.

Eine Junge Frau arbeitet am Computer, um sich zu bewerben.

Bis zur Abschlussprüfung sind es noch ein paar Monate. Und die Ausbildung startet meist erst im September. Wer nun aber denkt: Das ist noch gaaaaaanz lange hin, und man kann sich mit dem Bewerben auf die Ausbildung noch in aller Seelenruhe Zeit lassen, der lässt wertvolle Chancen ungenutzt. Alle, die sich frühzeitig bewerben, haben gegenüber der Konkurrenz in Bezug auf die Wunschausbildung und den Traumbetrieb ganz entscheidend die Nase vorn.

Denn: Bereits jetzt, zum Start des Jahres 2025, suchen Betriebe nach Auszubildenden und haben die entsprechenden Stellen längst ausgeschrieben. Und viele junge Leute, die erst im Spätsommer ihre Ausbildung beginnen, schieben die Suche nach dem Arbeitgeber vor sich her. Ganz nach dem Motto: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ kann sich letztendlich der über die Stelle freuen, der vor den meisten anderen genau weiß, was er will.

Ausbildung: Die meisten bewerben sich erst im Sommer

Wie das Portal ausbildung.de zeigt, steigen bei vielen Unternehmen die Bewerberzahlen für die ausgeschriebenen Ausbildungsstellen im Frühsommer ab Mai spürbar an. Die meisten Bewerbungen gehen sogar erst im Juli und August ein. Und damit kurz vor Ausbildungsbeginn. Bei beliebten Berufen – zum Beispiel jenen, die ein besonders hohes Ausbildungsgehalt versprechen – ist es besonders von Vorteil, wenn man sich mit guten Zeugnissen und hoher Motivation schon zum Jahresbeginn präsentiert. Beispielsweise in der Banken- und Versicherungsbranche sowie im Öffentlichen Dienst sollte man besonders früh dran sein. Wenn es „matcht“ und der Berufseinsteiger sowie das Unternehmen zusammenpassen, kann es sein, dass der angehende Azubi seinen Ausbildungsvertrag schon früh in der Tasche hat. Etwa dann, wenn sich die Klassenkameraden gerade erst allmählich einen Überblick auf dem Arbeitsmarkt verschaffen.

Hinzu kommt: Wer aktiv wird, während die Konkurrenz noch schläft, hat auch eine viel größere Auswahl. Die Stellen sind noch unbesetzt, während jene, die erst auf den letzten Drücker ihre Unterlagen einreichen und sich bewerben, damit rechnen müssen, dass die Plätze schon anderweitig vergeben sind. Und dann bleiben in den Wochen kurz vor Ausbildungsbeginn oft nur noch wenig attraktive Stellen in recht unbekannten Firmen übrig.

Bewerbung am besten schon zum Jahresbeginn

Tatsächlich lohnt es sich, bereits etwa ein Jahr vor dem geplanten Ausbildungsbeginn mit konkreten Überlegungen zu beginnen, für welche Ausbildungsrichtung man sich interessiert. Im Anschluss gilt es dann, nach entsprechenden Betrieben in der Wunschregion zu schauen. Zur ersten Kontaktaufnahme mit den Beschäftigten der anvisierten Betriebe, ist beispielsweise der Besuch einer Ausbildungsmesse empfehlenswert.

Wer zu den ersten Kandidaten für die Ausbildung gehören möchte, sollte spätestens zum Jahresstart, etwa acht Monate vor Ausbildungsbeginn, die Unterlagen fürs Bewerben komplett haben – und diese einreichen. Die meisten Personalverantwortlichen sind nun, nach den Feiertagen, aus dem Urlaub zurück und stehen auch für Rückfragen zur Verfügung. Schließlich wäre es schade, wenn die Traumkarriere daran scheitert, dass man zum Start nicht rechtzeitig aus dem Quark gekommen ist. Und mit einem sicheren Ausbildungsvertrag in der Tasche, lässt sich der Abschluss der Schulzeit doch auch gleich viel befreiter und ausgelassener feiern.

Von Daniel Hagmann