Eine Friseuse bedient eine Kundin und gehört zu den Top fünf der schlechtbezahltesten Ausbildungsberufen.
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Top fünf der schlechtbezahltesten Ausbildungs-Berufe: Wer verdient am wenigsten?

Eine Lehre dauert in der Regel zwischen zwei und vier Jahren. In dieser Zeit heißt es sparsam sein, denn das Gehalt ist knapp bemessen. In manchen Ausbildungsberufen verdient man sogar noch deutlich weniger als in anderen.

Eine Friseuse bedient eine Kundin und gehört zu den Top fünf der schlechtbezahltesten Ausbildungsberufen.

Volle Arbeitszeit bei wenig Gehalt: In der Zeit der Ausbildung müssen viele junge Menschen finanzielle Abstriche machen. Reich wird man in keinem Ausbildungsberuf. Je nachdem, für welche Branche man sich entscheidet, gibt es allerdings Unterschiede.

In diesen fünf Ausbildungsberufen verdient man am wenigsten*:

  • Friseur
    Friseure werden dringend gesucht. Und, ganz ehrlich: Wie würde die Menschheit ohne Friseure aussehen? Obwohl man sie dringend braucht, sieht es, was die Verdienstmöglichkeiten betrifft, in der Ausbildung eher mau aus. So bekommen Friseur-Azubis mit Tarifvertrag in Baden-Württemberg im ersten Ausbildungsjahr seit September 2024 laut der Handwerkskammer Konstanz 680 Euro brutto im Monat, im zweiten Jahr 775 Euro und im dritten Jahr 850 Euro. Da ist definitiv Luft nach oben!
  • Konditor
    Auch Konditoren rangieren ganz unten, wenn es um das Gehalt in der Ausbildung geht. Im ersten Jahr verdienen Lehrlinge laut dem Tarifvertrag für das Konditorenhandwerk zwischen 682 und 860 Euro im Monat. Im zweiten Ausbildungsjahr steigt das Gehalt auf 805 bis 945 Euro, im dritten Jahr können sie immerhin mit 921 bis 1.085 Euro rechnen.
  • Fleischer
    Ebenfalls wenig üppig fällt das Gehalt in der Ausbildung zum Fleischer aus. In der dreijährigen Lehre erhalten Azubis laut ausbildungsmarkt.de zunächst 830 Euro, dann 955 Euro und im dritten Lehrjahr schließlich 1.170 Euro pro Monat.
  • Fotograf
    Im Zeitalter von Instagram und Co. ist es der Traumberuf vieler junger Menschen. Es ist jedoch nicht leicht, sich als Fotograf in der heutigen Zeit einen Namen zu machen. Auch das Gehalt in der Ausbildung fällt nicht übermäßig hoch aus und orientiert sich an der vorgeschriebenen Mindestausbildungsvergütung. So bekommen Auszubildende laut azubi.de im ersten Jahr 682, im zweiten Lehrjahr 805 und im dritten Lehrjahr 921 Euro.
  • Schornsteinfeger
    Wer sich für eine Ausbildung zum Schornsteinfeger entscheidet, kann laut ausbildung.de im ersten Ausbildungsjahr mit 650 Euro rechnen. Im zweiten Ausbildungsjahr gibt es eine Gehaltserhöhung und 770 Euro monatlich. Vom zweiten zum dritten Lehrjahr steigt das Gehalt erneut auf 880 Euro.

Auch wenn das Gehalt in der Ausbildung in der Regel noch nicht ausreicht, um sich viel zu leisten, macht es auf jeden Fall Sinn, eine Lehre zu absolvieren. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: In einigen Ausbildungsberufen ist der Schulabschluss egal, es gibt viele freie Stellen und die Aussichten, in Zukunft einen Job zu bekommen, stehen gut. Als junger Mensch lernt man so die Abläufe in einem Unternehmen kennen, gewöhnt sich an einen geregelten Berufsalltag und sammelt wichtige Erfahrungen. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Studium abzubrechen und in ein Ausbildungsverhältnis zu wechseln, findet auf unserer Seite wertvolle Tipps für die Neuorientierung.

Von Sina Alonso Garcia

*Je nach Bundesland kann es unterschiedliche Tarifverträge geben, weshalb die Gehälter mitunter auch vom Wohnort abhängen.

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