Für Ökonomie interessierte sich Marius Westenberger in der Schule eher weniger. Doch heute arbeitet er in der Vertriebssteuerung bei der VR-Bank Heilbronn Schwäbisch Hall und seine aktuellen Projekte machen ihm richtig Spaß. Studiert hat er BWL Bank an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Doch was ist das eigentlich für ein Beruf?
Auf einen Beruf im Finanzwesen kam der heute 24-jährige Marius Westenberger über seine eigenen Finanzen. Er ordnete seine Konten, sein Geld. Er erarbeitete, was seine Eltern für ihn angelegt hatten und was er mit seinem Geld in Zukunft anstellen wollte. So wuchs sein Interesse an dem Thema.
VR-Bank in Heilbronn kooperiert mit DHBW Mosbach
Eigentlich wollte der Heilbronner dann eine Lehre zum Bankkaufmann anfangen. Im Bewerbungsprozess bei der VR-Bank in Heilbronn wurde ihm aber nahegelegt, aufgrund seiner guten Noten doch das duale Studium BWL Bank anzufangen, für das die VR-Bank mit der DHBW in Mosbach kooperiert. Studierende der BWL Bank haben blockweise Lehrveranstaltungen an der Hochschule – Fächer wie Mathe, Statistik, BWL, VWL, aber auch bankspezifische Themen wie Beratung, Anlageprodukte und Baufinanzierung. In den Praxisphasen durchwandert man in Heilbronn fast alle Abteilungen der VR-Bank.
Mitbringen sollte man laut Marius Westenberger Zahlenaffinität und Kontaktfreudigkeit – gerade für Beratungsgespräche. Auch ein Interesse an Ökonomie sei von Vorteil. Eher nichts sei der Beruf für Leute, die sich kreativ ausleben wollen, meint Westenberger. Von Kreativität könne zwar auch die Arbeit im Bankwesen profitieren, letztlich müsse man sich aber viel nach Regeln richten, was vielleicht nicht jedem gefalle.
Nach Studium: Westenberger arbeitet in der Vertriebssteuerung
Mittlerweile hat er fertig studiert und arbeitet in der Vertriebssteuerung. In seinem Berufsalltag ist er viel auf Terminen oder bereitet Präsentationen vor – für Projekte, die er betreut. Dazu gehört zum Beispiel ein Bildungsprojekt in Schulen, in denen Westenberger Jugendlichen Finanz-Themen näherbringt. Vor allem auch ein Projekt zu einem Volksbank-eigenen Wallet für Kryptowährungen interessiert ihn sehr. Explizit mit Bitcoin würde er auch gerne in Zukunft arbeiten, zum Beispiel wenn es tatsächlich Bankberater für das Thema gäbe.
Mit dem Abschluss BWL Bank, den Westenberger an der DHBW erlangt hat, kann man nicht nur bei einer Bank arbeiten: „Mit dem Studium kann man in der Finanzbranche ziemlich alles machen“, sagt er. Oft hört man, dass Banker gut verdienen. Das kann Westenberger grundsätzlich bestätigen. „Nach oben ist auch viel möglich. Gerade wenn man in eine Führungsposition mit Personalverantwortung kommt, kann man auch sehr gut verdienen.“
Von Simon Bitsch


