LinkedIn und Co.
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LinkedIn und Co.: So holst du das meiste aus Profilen auf Jobportalen heraus

Karrierenetzwerke können ein echtes Sprungbrett für die berufliche Zukunft sein - vorausgesetzt, sie werden richtig genutzt. Worauf man auf LinkedIn und Co. achten sollte.

LinkedIn und Co.

Ob auf der Suche nach dem Traumpraktikum, der Ausbildung oder dem ersten Job: Karrierenetzwerke wie LinkedIn sind längst mehr als nur ein „Online-Lebenslauf“ und können ein echtes Sprungbrett für die berufliche Zukunft sein – vorausgesetzt, sie werden richtig genutzt. Bereits als Schüler oder Student kann es sinnvoll sein, sich auf den Plattformen ein Profil anzulegen und auf sich aufmerksam zu machen. Doch wie holt man dort das meiste aus sich heraus? Und auf was achten Recruiter?

1. Profilbild: Der erste Eindruck zählt

Das Profilbild ist meist das Erste, was andere von einem sehen. Umso wichtiger ist es, auf die richtigen Rahmenbedingungen zu achten, damit das Foto professionell und ansprechend wirkt. Neben einem neutralen Hintergrund, gutem Licht und einem freundlichen, authentischen Gesichtsausdruck spielen auch die folgenden Kriterien eine Rolle:

  • Das richtige Maß: Verwende am besten ein Bild mit 400 x 400 Pixeln (Mindestgröße), optimal mit 800 x 800 Pixeln
  • Das richtige Format: JPEG oder PNG, maximale Dateigröße 8 MB
  • Der richtige Bildausschnitt: LinkedIn schneidet das Profilfoto kreisförmig zu – achte darauf, dass dein Gesicht zentriert ist

Unbedingt vermeiden sollte man außerdem Selfies, Urlaubsbilder oder Gruppenfotos. Wie das perfekte Bewerbungsfoto gelingt, erfährst du hier.

2. Die Überschrift: Mehr als nur Jobtitel

Einige Nutzer schreiben bei ihrem Jobstatus nur einzelne Wörter wie „Student“ oder „Schüler“. Besser ist jedoch eine kurze Beschreibung, wofür du stehst und was dich interessiert, zum Beispiel „Schüler mit Interesse an IT und Softwareentwicklung“ oder „BWL-Studentin mit Schwerpunkt Marketing und Social Media“. So wissen andere sofort, was sie von dir erwarten können.

3. Erfahrungen zählen – auch außerhalb von Jobs

Du hast noch keinen „großen“ Job gehabt? Kein Problem! Gerade, wenn du noch über wenig Berufserfahrung verfügst, kann es helfen, auch folgende Tätigkeiten in deinem Profil aufzulisten:

  • Praktika
  • Nebenjobs
  • Ehrenamt
  • Schulprojekte
  • Vereinsarbeit

Nebenjobs und Co. zeigen Engagement, Teamfähigkeit und Verantwortung – Eigenschaften, die Arbeitgeber schätzen.

4. Skills und Kenntnisse gezielt formulieren

Statt einer langen Liste wirkt eine Auswahl der wichtigsten Fähigkeiten bei den Kenntnissen oft überzeugender. Wähle hier wirklich Skills aus, die zu dir passen und die für deine weitere berufliche Karriere entscheidend sind, zum Beispiel:

  • Sprachen
  • IT-Kenntnisse
  • Soft Skills wie Teamarbeit oder Organisation

5. Profil aktuell halten

Neue Erfahrungen, neues Praktikum, neuer Schwerpunkt? Dann aktualisiere dein Profil regelmäßig. Ein gepflegtes Profil zeigt, dass du deine berufliche Zukunft ernst nimmst.

6. Aktiv sein und netzwerken

Um auf LinkedIn aus der Masse hervorzustechen, ist es nicht nur wichtig, sein Profil zu pflegen. Auch, aktiv zu sein, macht einen Unterschied. Wer sich regelmäßig an Diskussionen beteiligt oder selbst interessante Inhalte teilt, macht andere Nutzer auf sich aufmerksam – und somit auch potenzielle Recruiter. Vernetze dich aktiv mit Menschen aus deinem beruflichen Umfeld. So wirst du sichtbarer und bleibst im Gespräch.

Kurzum: Ein Profil auf LinkedIn und anderen Karrierenetzwerken kann ein wichtiger Baustein zum Traumjob sein. Wichtig: Schreibe stets so, als würdest du dich persönlich vorstellen – ehrlich, klar und ohne Fachchinesisch. So erhalten andere einen guten Eindruck, was dich interessiert, was du gerade machst und wo du dich hin entwickeln möchtest.

Von Sina Alonso Garcia

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