KI Roboter sitzen am Arbeitsplatz während Menschen ihren räumen.
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Diese fünf Jobs werden von der KI verdrängt

Künstliche Intelligenz (KI) ist aus dem Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Manche Tätigkeiten könnten in Zukunft sogar ganz durch die KI ersetzt werden.

KI Roboter sitzen am Arbeitsplatz während Menschen ihren räumen.

Automatisierte Prozesse und Vereinfachung menschlicher Arbeit: Künstliche Intelligenz (KI) dringt immer mehr in den Berufsalltag vor und erleichtert mitunter mühsame Abläufe. Ob in der Industrie, in der Logistik oder im Handel: Maschinelle Arbeit kann durchaus hilfreich sein, wenn es darum geht, Workflows effektiver zu gestalten. Auch wenn KI an vielen Stellen in der modernen Arbeitswelt unterstützen kann, nimmt so manch einer die Entwicklung als Bedrohung wahr. Tatsächlich gibt es Berufe, die durch die KI gefährdet sind – darunter auch die folgenden fünf.

1. Kassierer

Selbstbedienungskassen haben vielerorts bereits Einzug im Einzelhandel gehalten. Das bringt einige Vorteile mit sich. So können Geschäfte beispielsweise Betriebskosten senken und gleichzeitig längere Öffnungszeiten anbieten. In der Regel sind die SB-Kassen leicht zu bedienen, auf dem Display wird immer der jeweils nächste Schritt angekündigt. Das freundliche Lächeln eines Kassierers kann die KI natürlich nicht ersetzen – jedoch wird man sich vielerorts daran gewöhnen müssen.

2. Kundenberater

„Guten Tag. Ich bin Ihr persönlicher Assistent. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ Wer Fragen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung hat, wird heute schon auf vielen Websites von Chatbots unterstützt. KI kann Firmen dabei unterstützen, Bedürfnisse von Kunden besser zu verstehen und passende Lösungen anzubieten.

3. Content-Autor

Auch beim Schreiben von Texten hat die Künstliche Intelligenz zuletzt viele Fortschritte gemacht. Dadurch wird sich die Arbeitsweise von Autoren in vielerlei Hinsicht verändern – selbst, wenn die Roboter menschliche Schreiber nicht vollständig ersetzen werden. Während literarische Autoren weniger um ihren Berufsstand fürchten müssen, dürften vor allem Journalisten und Fachredakteure von der Entwicklung stärker betroffen sein.

4. Fahrer

Was man lange nur aus Science-Fiction-Filmen kannte, ist inzwischen längst auf den Straßen angekommen. Seit 2021 ist es in Deutschland rechtlich möglich, mit einem autonomen Fahrzeug am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen. Bis fahrerlose Autos allerdings in nennenswerter Zahl unterwegs sind, dürfte es noch einige Zeit dauern. Für das Transportwesen bietet die Technologie viele Chancen. So gibt es in einigen Städten beispielsweise bereits selbstfahrende Taxis. Diese greifen auf Echtzeitdaten zu, um die sicherste Route zu finden und navigieren durch den dichten Verkehr.

5. Grafikdesigner

KI-Tools sind heute in der Lage, fotorealistische Bilder zu erstellen. Sogar Laien können mit wenigen Anweisungen per Textbefehl durch die Tools ein professionelles Produktfoto erstellen lassen. Grafikdesigner könnten in Zukunft durch solche Anwendungen unterstützt werden. Gerade Aufgaben, die unter normalen Umständen lange dauern würden, werden beschleunigt.

Manche Berufe nutzen verstärkt KI, andere weniger. Wer herausfinden will, ob sein Job von einer künstlichen Intelligenz erledigt werden kann, findet auf job-futuromat.iab.de Antworten. Ins Leben gerufen wurde der „Job-Futuromat“ vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Der Futuromat ermöglicht es, für rund 900 Berufe nachzusehen, wie viel Prozent der Tätigkeit durch Maschinen ersetzbar wären.

Wer noch Anregungen für den Berufsstart braucht, findet auf unserer Seite außerdem einige interessante Berufsbilder.

Von Sina Alonso Garcia

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