Pünktlich um 9 Uhr ins Büro und um 17 Uhr in den Feierabend. Dazwischen: Umringt von Schreibtischtätern, die in die Tasten hauen und sich dabei keinen Millimeter bewegen. Es klingt traurig, ist aber für die meisten Deutschen der ganz normale Büroalltag. Menschen, die nach Abenteuer und Adrenalin suchen, haben es im Berufsleben mitunter schwer, sich auszuleben. Wir stellen acht Jobs vor, die Abwechslung bieten.
1. Stuntman
Du stehst auf Adrenalin? Dann könnte dieser Job genau das Richtige für dich sein. Bei Film, Theater und Co. springst du immer dann ein, wenn Szenen gedreht werden, die für die Schauspieler zu actionreich sind. Als hochqualifizierter Profi sorgst du dafür, dass jeder Schlag, jeder Sturz und jede Verfolgungsjagd so realistisch wie möglich aussehen. Um die Szenen am Set unbeschadet zu überstehen, ist es wichtig, körperlich gut in Form zu sein und die Stunts im Voraus gut zu planen.
2. Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger
Als Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger solltest du absolut schwindelfrei sein. Die Einsatzorte können ganz unterschiedlich sein und reichen von Bürogebäuden über Krankenhäuser bis zu historischen Denkmälern. Aber Achtung: Wenn Arbeiten in luftiger Höhe durchgeführt werden, bringt das natürlich immer auch ein gewisses Gefährdungspotenzial mit sich.
3. Kaufhausdetektiv
Eine gute Beobachtungsgabe ist in diesem Job unabdingbar: Als Kaufhausdetektiv gilt es, seine Umgebung im Blick zu haben und im Falle eines Diebstahls schnell einzugreifen. Kommt es zu einer Auseinandersetzung, ist es von Vorteil, körperliche Fitness mitzubringen. So kann man sich wehren – oder noch besser: die Situation über gute Kommunikation deeskalieren.
4. Feuerwehrmann
Dieser Beruf rettet Leben: Als Feuerwehrmann befreist du Menschen oder Tiere aus den Flammen. Gleichzeitig leistest du aber auch andere vielseitige Einsatzdienste wie Ölwehreinsätze, die Behebung von Sturm- und Wasserschäden oder Hilfe bei chemischen und radiologischen Zwischenfällen. Zum Job gehört auch die Bewältigung von Großereignissen, die in Verbindung mit Straßen-, Schienen- und Luftverkehr verursacht werden. Langweilig wird es also auch hier nicht!
5. Sanitäter
Über Leben und Tod entscheiden kann auch der Einsatz als Sanitäter. In dem Job lenkst du zum Beispiel den Rettungs- und Notarztwagen, begleitest die Transporte ins Krankenhaus und hilfst bei der Versorgung der Patienten. Insbesondere überwachst du deren körperliche Funktionen. Voraussetzung für die Tätigkeit ist eine Ausbildung im Rettungsdienst, bei entsprechender Vorbildung reicht auch eine Weiterbildung.
6. Fachkrankenpfleger für Intensivpflege
Ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein sowie viel Empathie und Einfühlungsvermögen beim Umgang mit Patienten sind in diesem Job unverzichtbar: Als Fachkrankenpfleger für Intensivpflege arbeitet man ganz nah am Menschen. Einsatzort sind Aufwach- und intensivmedizinische Stationen in Kliniken und Krankenhäusern. Dort betreuen die Pfleger die Patienten beispielsweise nach operativen Eingriffen. In ihren Aufgabenbereich fällt auch die Beatmung der Patienten sowie die Narkosevorbereitung in der Anästhesie.
7. Polizist im Außendienst
Einen abwechslungsreicher Berufsalltag verspricht auch der Einsatz als Polizist im Außendienst. Ob auf Streife, bei der Verkehrsüberwachung, in der Kriminalpolizei oder im Bereitschaftsdienst – der Job erfordert starke Nerven, Verantwortungsbewusstsein und schnelles Handeln. Polizisten agieren als Vermittler in schwierigen Situationen und verteidigen das Gesetz. Der Vorteil: Als Beamte sind sie nach Abschluss der Ausbildung und der Probezeit grundsätzlich unkündbar und genießen eine hohe Arbeitsplatzsicherheit.
8. Sprengmeister
Achtung, hier wird es explosiv: Als Sprengmeister erwartet einen ein spannender Arbeitsalltag, der rein gar nichts mit einem gewöhnlichen Job zu tun hat. Zum Aufgabenbereich gehört neben kontrollierten Sprengungen auf Baustellen oder im Bergbau auch die Entschärfung von Bomben. Ein Sprengmeister trägt viel Verantwortung. So kann der fehlerhafte Umgang mit Sprengstoff Sachschäden, Verletzte oder sogar Tote zur Folge haben. Eine Sprengmeisterausbildung gibt es in Deutschland übrigens nicht. Stattdessen handelt es sich um eine berufliche Zusatzqualifikation. Wer diese absolviert hat, gilt hierzulande als sprengberechtigt.
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Von Sina Alonso Garcia


