Natalie Quenter macht im Erlebnispark Tripsdrill eine Ausbildung zur Garten- und Landschaftsbauerin
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Von Radlader fahren bis gießen: Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau

Natalie Quenter macht im Erlebnispark Tripsdrill eine Ausbildung zur Garten- und Landschaftsbauerin.

Natalie Quenter macht im Erlebnispark Tripsdrill eine Ausbildung zur Garten- und Landschaftsbauerin

„Ich habe mich für die Ausbildung zur Garten- und Landschaftsbauerin entschieden, da ich einen Beruf mit körperlichem Anspruch ausüben wollte“, sagt Natalie Quenter. Die 30-Jährige hat in der Vergangenheit viel im Büro gearbeitet. Sie hat jedoch gemerkt, dass dieses Berufsfeld nichts für sie ist. „Bei der Agentur für Arbeit habe ich eine Stellenausschreibung gesehen und mich somit beim Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn beworben“, erzählt die Auszubildende aus dem zweiten Lehrjahr.

Arbeitsbeginn ist bei Natalie um 7.30 Uhr. „Jeder Tag ist abwechslungsreich und anders als der andere“, erzählt die Auszubildende fröhlich. „Im Winter gibt es andere Aufgaben als im Sommer“. In der kalten Jahreszeit gehören Aufräumarbeiten, Schneidearbeiten und Parkpflege zu ihren Aufgaben. „Wir arbeiten aber auch an Attraktionen, an denen wir die Wege neu pflastern. Gestern haben wir eine kleine Fläche im Wildparadies mit Knochenstein gepflastert“, sagt die 30-Jährige.

Viele Schneidearbeiten im Sommer – Umgang mit der Kettensäge

Im Frühling und Sommer werden viele Blumen eingepflanzt, die gegossen werden müssen. „Natürlich stehen auch im Sommer Schneidearbeiten an“, sagt Quenter. In ihrer Ausbildung begegnen ihr auch Herausforderungen. Wenn sie nämlich neue Maschinen bedienen muss, dauert es, bis sie mit ihnen gut umgehen kann. „Das erste Mal eine Kettensäge zu bedienen, ist schwieriger als man denkt“, erklärt sie.


Außerdem lernt die 30-Jährige in ihrer Ausbildung den Umgang mit einem Radlader. „Das ist am Anfang natürlich kompliziert“, meint sie. Natalie hat aus der Ausbildung bisher viel Fachwissen mitgenommen. „Man lernt auch mit Problemen umzugehen und kreative Lösungen für schwierige Aufgaben zu finden. Da lernt man auch was für das Leben“, erzählt sie. Die wichtigsten Fertigkeiten in diesem Berufsfeld sind ihrer Meinung nach Robustheit und Durchhaltevermögen. Die Auszubildende hat in der Christiane-Herzog-Schule in Heilbronn blockweise Theorieunterricht. Zwei Wochen ist sie im Betrieb, dann eine Woche in der Schule. Im Theorieunterricht hat sie die Fächer Deutsch, Englisch, Geschichte, Fachrechnen und Fachkunde. Auch ein praktisches Fach wird bei der Ausbildung unterrichtet.

Auszubildende möchte weiter bei Tripsdrill bleiben

„In einem Gewächshaus bauen wir zur Zeit eine Trockenmauer“, erzählt Quenter. Außerdem hat die Auszubildende sechs Kurse in ihrer Lehre zu absolvieren – drei Pflicht- und drei Wahlkurse. Die Kurse finden beispielsweise in Heidelberg und Kirchheim Teck statt. Nach Abschluss der Ausbildung möchte Natalie Quenter noch Berufserfahrung sammeln und gerne im Familienunternehmen Tripsdrill bleiben.

Von Paul Glaser

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